Informationen für Sexarbeiter*innen in Hannover und Niedersachsen

Gesundheitliche Beratung und Anmeldung nach dem ProstSchG

Wenn Sie als Sexarbeiter*in arbeiten, müssen Sie sich bei den Behörden anmelden, die für Ihren Arbeitsort zuständig sind. Bei der Anmeldung können Sie verschiedene Arbeitsorte angeben, so dass nicht immer in jeder neuen Stadt eine erneute Anmeldung notwendig ist.

Die Anmeldung erfolgt in zwei Schritten. Dafür müssen Sie Termine vereinbaren und nach einer Dolmetscher*in fragen, wenn Sie nicht so gut Deutsch verstehen. Wo Sie sich in Hannover anmelden müssen, erfahren Sie hier in den Sprachen deutsch, polnisch, bulgarisch, rumänisch, ungarisch, spanisch, portugisisch und thai.

In Niedersachsen sind die Landkreise und Kreisfreien Städte zuständig für die gesundheitliche Beratung und die Anmeldung. In dieser Liste sind neben allgemeiner Informationen alle Gesundheitsämter in Niedersachen aufgelistet. Die Adressen für die zuständigen Anmeldebehörden finden Sie hier.

Von Sexarbeiter*innen für Sexarbeiter*innen

Für alle, die im Bereich der Sexarbeit tätig sind, hat der BesD e.V. (Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen) für seine weitere politische Arbeit ein Beschwerdeformular ins Internet gestellt. Hier können Sie Ihre Erfahrungen mit dem Anmeldeverfahren zum Prostituiertenschutzgesetz mitteilen. Ebenso kann hier ein Newsletter aboniert werden, um ständig auf dem Laufenden zu sein.

Die Aktivist*innen von Voices4sexworker haben ebenfalls nützliche bundesweite Informationen für Sexarbeiter*innen erarbeitet und aktualisieren diese ständig.