Chlamydien-Infektion

Die Chlamydien-Infektion ist in Deutschland eine der häufigsten durch Sexualkontakt übertragenen bakteriellen Erkrankungen.

Oftmals macht die Krankheit nur geringe oder gar keine Beschwerden und wird daher nicht als solche erkannt. Wenn Beschwerden auftreten, zumeist zwischen ein und sechs Wochen nach der Ansteckung, dann häufig in Form eines Brennens beim Wasserlassen und/oder Ausflusses sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Bei Frauen können zusätzlich auch leichte Schmerzen im Unterleib oder Blutungsstörungen auftreten.

In Folge einer Infektion kann es bei Frauen zu Entzündungen der Geschlechtsorgane kommen, z.B. der Eileiter, die zu Eileiterschwangerschaften oder sogar zu Unfruchtbarkeit führen können.

Eine schwangere infizierte Frau kann bei der Geburt die Infektion auf das Neugeborene übertragen, was ernsthafte Lungen- und Augenkrankheiten (bis hin zu Erblindung) nach sich ziehen kann.

Männer entwickeln am häufigsten Symptome wie Entzündungen der Blase und der ableitenden Harnwege. Die Infektion erfolgt fast ausschließlich durch Geschlechtsverkehr. Eine Chlamydien-Infektion wird mit Antibiotika behandelt. Wichtig ist dabei die Partnerbehandlung. In dieser Zeit ist ungeschützter Geschlechtsverkehr tabu.

Empfehlung: Generell schützen Kondome vor einer Ansteckung.