Drei-Monatsspritze

Anfangs alle acht Wochen, später alle drei Monate wird ein langzeitwirksames Hormon (Gestagen) in den Gesäßmuskel eingespritzt. Der Eisprung wird infolge der Hormonabgabe gehemmt und es wird zusätzlich verändernd auf die Gebärmutterschleimhaut und den Schleimpfropf im Gebärmutterhals eingewirkt.

Bei längerer Anwendung setzt die Regelblutung aus.

Die Sicherheit bei der Verhütung ist im Fall der Drei-Monatsspritze sehr hoch und sie ist für Frauen, die keinen regelmäßigen Tagesablauf haben, gut handhabbar. Generell ist aber auch bei dieser Methode, wie auch bei den übrigen Arten der Verhütung auf hormoneller Basis, zu beachten, dass sie nicht in jedem Fall gesundheitlich unbedenklich ist.

Insbesondere ist die Spritze nicht für Mädchen und junge Frauen zu empfehlen, die noch keinen regelmäßigen Zyklus haben.