PEP - Postexpositionelle Prophylaxe

PEP ist eine Art "Pille danach". Wenn es einen besonderen Anlass gibt, eine Infektion mit HIV befürchten zu müssen (z.B. weil man weiß, dass man selbst oder der/die Partner/in HIV-positiv ist), sollte man sich schnellst möglich über die Möglichkeiten einer "Postexpositionellen Prophylaxe" (PEP) beraten lassen. Die Behandlung mit hochwirksamen Anti-HIV-Medikamenten muss innerhalb von 24 Stunden (ausnahmsweise maximal 72 Stunden) beginnen. Eine Kostenübernahme muss zuvor mit der Krankenkasse abgeklärt werden.

Die persönliche Telefonberatung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (0221 89 20 31) berät täglich und kann im Notfall auch Ansprechpartner vermitteln.