Sexuelle Gewalt

Der Begriff der sexuellen Gewalt bezeichnet im weitesten Sinne alle Formen von sexuell ausgerichtetem Eindringen in die Intimsphäre einer Person ohne deren ausdrückliches Einverständnis. In der Mehrzahl sind Frauen und Kinder Opfer von sexueller Gewalt.

Neben den offensichtlicheren Ausprägungen sexueller Gewalt, wie dem sexuellen Missbrauch von Kindern oder der körperlichen Gewalt gegen Frauen in Form der Vergewaltigung, gehören auch die unterschiedlichsten Formen von Körperkontakten, die von der anderen Person nicht gewollt sind, wie z.B. das Berühren oder Anfassen bestimmter Körperstellen oder das Aufdrücken von Küssen, zu diesem Bereich. Des Weiteren zählen auch sexualisierte verbale Angriffe und Aggressionen dazu. Es stellen also mithin alle Verhaltensformen sexuelle Gewalt dar, die die physische und psychische Integrität einer anderen Person verletzen und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung missachten.

Ist man Opfer sexueller Gewalt, in welcher Form auch immer, geworden, kann und sollte man sich Hilfe holen bei verschiedenen Beratungsstellen, auch bei Notruftelefonen. Adressen und Telefonnummern sind im Regionalteil der Tageszeitung, im Internet oder zum Teil auch bei uns im Kontaktteil zu finden.