Verhütungsring

Der Ring mit einem Durchmesser von ca. 5,4 cm besteht aus einem flexiblen Kunststoff und wird von der Benutzerin wie ein Pessar eingeführt. Er liegt tief in der Scheide und umschließt den Muttermund. Über den Zeitraum von drei Wochen wird vom Ring eine niedrige Hormondosis bestehend aus Östrogen und Gestagen abgegeben, die über die Scheidenhaut ins Blut gelangt. In der vierten Woche wird er dann wieder entfernt und die Monatsblutung setzt ein.

Der Ring bietet eine Verhütungssicherheit wie die Pille und es muss nur zweimal im Monat an das Thema Verhütung gedacht werden. Da er kein Latex enthält, ist er auch für Allergikerinnen geeignet.

Allerdings haben manche Frauen zu Beginn der Anwendung vermehrten Ausfluss, der üblicherweise aber nach wenigen Wochen wieder aufhört. Gelegentlich ist der Ring vom Mann beim Verkehr zu spüren. Er ist auch etwas teurer als die Pille. Da es sich beim Verhütungsring um eine Verhütungsmethode auf hormoneller Basis handelt, ist diese Methode gesundheitlich nicht immer völlig unbedenklich.