Infektionsschutzgesetz

Infektionsschutzgesetz, Untersuchungspflicht

Das Infektionsschutzgesetz, Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (IfSG) ist am 01.01.2001 in Kraft getreten und hat bundesweit Gültigkeit. Es ersetzt das Bundesseuchengesetz und das Gesetz zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten. Schwerpunkte sind die Prävention und die anonyme und in manchen Fällen kostenlose Behandlung. 

Eine wesentliche Änderung ist der Wegfall der Verpflichtung zu einer gesundheitlichen Untersuchung für Sexarbeiter*innen. Den sogenannten "Bockschein" gibt es nicht mehr. Viele Gesundheitsämter bieten weiterhin ein Untersuchungsangebot für Sexarbeiter*innen an, wobei das Angebotsspektrum sehr unterschiedlich ist. 

Der Kontakt zum Gesundheitsamt Hannover kann im Netzwerk unter Region Hannover Fachbereich Gesundheit Aids & STD-Beratung hergestellt werden! 

siehe auch Seite Infektionsschutzgesetz

Infektionsschutzgesetz (bundesrecht.juris.de)