Wohnungsprostitution

Wohnungsprostitution, Apartment

Wohnungsprostitution liegt nach behördlicher Definition dann vor, wenn neben der Nutzung der Räume zu Wohnzwecken untergeordnet auch Prostitution stattfindet. Dabei ist die Nutzung zur Prostitutionsausübung an dem Gebäude nicht sichtbar. Üben bis zu zwei Prostituierte in einer gemeinsamen Wohnung, in der sie wohnen und ihren Hauptwohnsitz haben, ihre Tätigkeit aus, wird allgemein von Wohnungsprostitution ausgegangen. Bei drei und mehr WohnungsinhaberInnen (Wohngemeinschaft) ist von der Annahme der Wohnungsprostitution nur dann auszugehen, wenn die Fläche der zur Prostitutionsausübung vorgesehenen Räumlichkeiten nicht mehr als 50% der Wohn- und Nutzfläche der gesamten Wohnung beträgt und in der Wohnung noch rein private Rückzugsmöglichkeiten bestehen (private Räume), die ein normales Wohnen neben der Prostitutionsnutzung ermöglichen.

Siehe Broschüren zum Prostitutionsgesetz des Kommunalen Kriminalpräventionsrates Hannover.

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Fragen und Antworten zum Prostitutionsgesetz
Diese Broschüre richtet sich an Menschen, die im Rotlichtmilieu tätig sind, speziell an Prostituierte und Bordellbetreiber. (369 KB)
Prostitutionsgesetz (ProstG)
Umgang mit dem ProstG und seinen Auswirkungen in der Landeshauptstadt Hannover (198 KB)